Delta K Künstler
- Andreas Müller Oesterling
- Thomas & Ulrike Bartsch
- Michaela Kanz
- Erwin Dettmer
- Petra Keller
- Dagmar Tille
- Peter Missler
- Lutz Wiedemann
Tango, Jazz & Spekulatius-
mit lyrischem Lametta
Ein etwas anderes Adventskonzert
Am Sonntag, dem 5.Dezember, um 15.30 Uhr, lädt die Kulturschaffenden-Initiative Delta K zu einem Adventskonzert der etwas anderen Art in die Klavierschule, An der Frauenwiese 14 in Walsrode ein. Wo allerorten mehr oder weniger bekannte musikalisch-weihnachtliche Kost geboten wird, haben Interessierte hier die Möglichkeit, musikalische Raritäten im intimen Rahmen zu hören. Garniert wird das akustische Schaumgebäck mit Gedichten, die das Weihnachtsfest aus einem besonderen Blickwinkel betrachten. Der Titel des Konzerts deutet schon die Vielfalt der präsentierten Stile an, wobei auch die klassische Musik ihren Platz haben wird.
Bei diesem Konzert treten zwei bekannte Namen aus Bad Fallingbostel und Walsrode auf, der Gitarrist Erwin Dettmer und der Pianist Andreas Oesterling ; der Dritte im Bunde ist Peter Missler aus Celle, der das Programm mit Flöte und Saxofon bereichert.
Erwin Dettmer ist solistisch auf der Gitarre mit einer Milonga des Argentiniers Jorge Cardoso zu hören; die Milonga ist Urform und Keimzelle des Tango. Außerdem spielt er den virtuosen Tango en Skai des französischen Komponisten Roland Dyens.
Zusammen mit Peter Missler an der Querflöte entführt er anschließend die Hörer in die stimmungsvolle Welt des französischen Neoklassizismus; Gabriel Faurés Pavane mit ihrer französisch-eleganten Melodik und Jacques Iberts Entràcte mit treibender Motorik sind hervorragende Vertreter dieses Stils.
Andreas Oesterling gestaltet ein pianistisches Intermezzo mit einem hochromantischen Satz aus dem Faschingsschwank aus Wien von Robert Schumann.
Fast nie hört man die Kombination Konzertgitarre und Klavier. Erwin Dettmer und Andreas Oesterling interpretieren Introduktion und Fandango von Luigi Boccherini, ein Stück, das spanisches Flair verbreitet.
Zu dritt spielen die Musiker die Jazzballade Blue in Green von Miles Davis, ein Stück tiefgründiger Klangfarbenmalerei.
Schließlich erklingen zwei leidenschaftliche Tangos des argentinischen Großmeisters Astor Piazolla in einer Fassung für Saxofon und Klavier.
Hartmut Global, der auch schon einmal ein Programm mit dem Titel „Schäge Weihnachten“ gestaltet hat, wird mit einigen Gedichten zu hören sein, die für Diskussionsstoff sorgen könnten.
Anschließend gibt es die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee mit den Mitgliedern der Initiative DeltaK ins Gespräch zu kommen , die ausgestellten Kunstwerke zu betrachten oder den Büchertisch zu begutachten; Delta K versteht sich als spartenübergreifende Initiative aus den Bereichen Bildende Kunst , Literatur und Musik, wo die Interaktion untereinander und mit dem Publikum hohen Stellenwert hat.
Der Eintritt ist frei.
Laufende Kunst
Ausstellungen
mit Werken von:
Petra Keller, Dagmar Tille,
Michaela Kanz und
Lutz Wiedemann
„Frauenleben“
27.02.2011, 15:30 Uhr ein Vortrag von Dr. Barbara Rodt
Ein Frauenleben um 1800, das Leben von Charlotte Kestner, geb. Buff, Goethes Lotte und deren Fiktionalisierung als Werthers Lotte soll uns den historischen Kontext liefern zur Erörterung der Fragestellung: Welches sind die soziokulturellen ökonomischen Bedingungen eines Frauenlebens? Diese Frage scheint noch immer von allgemeinem Interesse zu sein – denken wir an das Interview, das Familienministerin Schroeder dem Spiegel im November 2010 gab. Die historischen Hindernisse und die komplexen Mechanismen, die die Persönlichkeitsentwicklung der Frau beeinträchtigen, sollen erörtert werden.Dabei ist nicht die Darstellung vermeintlicher objektiver Wahrheiten beabsichtigt, oder Schuldzuweisungen. Vielmehr geht es um die Anerkennung pluraler unterschiedlicher Wirklichkeitsauffassungen und um deren mögliche Koordination.
Die Künstler von Delta K
Musik - Komposition - Jazz & Lyrik
Andreas Müller-Oesterling
geboren 1956 in Ravensburg. Nach dem Abitur Klavierstudium an der Musikhochschule Würzburg bei Peter Hollfelder und an der Musikhochschule Hamburg bei Waltraud Hääl und Robert Henry. Diplom als Konzertpianist. Auftritte in Deutschland, England, der Schweiz, Frankreich und den USA. Konzerte als Solist, Kammermusiker, Liedbegleiter, mit zwei Klavieren, und mit Orchester. Mitwirkung bei Produktionen von ZDF und SFB. Seit 10 Jahren intensive Beschäftigung mit Jazz-Eigenkompositionen.
Sie hören Auschnitte aus Andreas Müller -Oesterling´s CD Piano Poems. Sie können die CD auf der Website von Anreas Müller Oesterling bestellen.

Literatur - Lyrik - Rezitation - Jazz & Lyrik
Thomas Bartsch
Thomas Bartsch, Arzt und Lyriker, wurde 1957 in Celle geboren. Nach dem Medizinstudium und seiner Approbation arbeitete er als Assistenzarzt in verschiedenen psychosomatischen Fachkliniken und absolvierte die Ausbildung zum ärztlichen Psychotherapeuten. Seit über 10 Jahren ist er in eigener Psychotherapie-Praxis (Facharzt für Psychotherapeutische Medizin) mit tiefenpsychologisch fundierter Ausrichtung in Walsrode niedergelassen.
Bereits in seiner Schulzeit begann er sich mit traditioneller wie auch moderner Lyrik intensiv auseinanderzusetzen.
Im Verlag Edition Astrup sind von ihm bisher folgende Titel erschienen: „Schimmerzauber“ (Gedichte), "Jawortzeit" und "Inselspuren" (Bild- Lyrik-Bände, jeweils mit Kohlezeichnungen von Hans Georg Bartsch), "Begegnung" (Gedichte, inspiriert durch Bilder auf Seide von Elisabeth Keuter), "Hallo, hast du heute Zeit?" (Gedichte), "Bis ein neuer Tag" (Gedichte), "Schneefall im Herzen" (Gedichte), "Auf dem Heimweg" (Gedichte). "Der Stein des Sisyphos" (tiefenpsychologisch-sozialkritische Abhandlung und Lyrik).
Sie hören einige Bespiele aus der CD Zwischenzeit.
Eine Zusammenarbeit mit Thomas Bartsch Lyrik und Rezitation, Ulrike Bartsch Rezitation und
Andreas Müller-Oesterling Klavier und Komposition. Sie können die CD auf der Website des Verlages bestellen.
"Ein Gedicht, das in mir wächst und reift, um letztlich geschrieben zu werden, ermöglicht mir eine Annäherung an mich selbst und ist zugleich - von Anfang an -auf ein Gegenüber ausgerichtet. Den Zeitpunkt des Schreibens entscheidet nicht in erster Linie mein rational gesteuerter Wille, sondern das Gedicht selber; es unterliegt in seiner vorerst unsichtbaren und schließlich sichtbaren Entstehungweitgehend seiner eigenen Dynamik. Das Schreiben bedeutet für mich eine unverzichtbar gewordene Möglichkeit der Selbstreflexion, der analysierenden und kritischen Auseinandersetzung mit der Außenwelt und der künstlerischen Gestaltung im Dialog mit dem Leser bzw. Zuhörer."
Ulrike Bartsch
Jahrgang 63, ärztliche Psychotherapeutin, hat sich dem gesprochenen Wort verschrieben und rezitiert solo wie auch gemeinsam mit ihrem Mann. "Der Klang der Sprache bietet einen weiteren, auch erweiternden Zugang zu Text und Metaphorik; manchmal ist er auch einfach nur Genuß." Ihr Anliegen ist es, den Worten eine Stimme zu geben: als Versuch der Annäherung, eigener Interpretation und des Ausdrucks von Stimmung.
Bildhauerei - Objektkunst - Fotografie
Lutz Wiedemann
Alt-Riethagen 7, D-29693 HodenhagenTelefon: +49(0)5164 80 16 83
E-Mail: lutzwiedemann@artediretta.de
I960 in Barsinghausen geboren lebt und arbeitet in Hodenhagen am Rande der Lüneburger Heide. Skulpturen aus Stein, Beton Holz und Stahl, Objektkunst und Fotografien. Seit 1983 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Seit 1994 Landartprojekte und Multiple Objekte. Mitte der 90er Jahre Gründung der Künstlergruppe - FDDL. Januar 2000 Gründung der Produzenten-Galerie artediretta.
Musik - Jazz & Lyrik
PeterMissler
Peter Missler,
Steindamm 20,
29225 Celle
Tel.: 05141-47 907
peter.missler@web.de
Peter Missler, geboren 1956
studierte Musik in Hannover und Hamburg. Neben seiner Tätigkeit als Instrumentallehrer an der Kreismusikschule Celle gab es im Lauf der Jahre unterschiedlichste musikalische Projekte vom Duo bis zur Big Band, Leitung eines Jazz- und Soulchores, Kammermusik, Jazz und Lyrik, Obertongesang und Bühnenmusik am Schlosstheater Celle. Seit vielen Jahren gibt er Workshops und Seminare in den Bereichen Stimmentwicklung, Obertongesang sowie Bewusstsein und Spiritualität.
Malerei
Michaela Kanz wohnt in Neddenaverbergen, geboren 1952 in Lübeck, ist verheiratet und hat 3 Kinder. - studierte an der Universität Bremen Kunst, Geschichte und Sport. Weiterbildung am Institut für psychoanalytische Kunst - Therapie Elisabeth Wellendorf in Hannover. - ist freiberuflich tätig als Qi Gong und Taichi - Lehrerin. - gibt Malkurse im Verdener Atelier "Malzeit am Wall" - hatte Einzel – und Gruppenausstellungen in Verden, Walsrode, Leer, Bremen und Berlin.
"Ein Bild beginne ich meistens sehr intuitiv. Die Farben wähle ich nach meiner jeweiligen Stimmung aus und setze sie spontan auf Leinwand oder Karton. Ich nehme Acryl – und Gouache Farben und experimentiere mit Kleister, Pastell – und Ölkreiden. Danach beginnt die gestalterische Arbeit. Im intensiven Anschauen, wechseln von Quer auf Hochformat und Drehen der Seiten suche ich Formen und Gegenständliches im Bild oder arbeite Spannungsmomente zwischen Farben und Formen heraus, ohne die Harmonie des Bildganzen zu zerstören. Diese Prozesse von Betrachten und Weiterarbeiten wiederholen sich viele Male und können mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Am Ende ist mein Bild immer eine Überraschung, mal stellt sie mich zufrieden, manchmal war die Arbeit umsonst."
Gitarrenmusik
Erwin Dettmer
Erwin Dettmer, geb. 1956 in Dorfmark.Beginn des Gitarrenspiels mit 14 Jahren. Von 1976-1981 Unterricht an der Kreismusikschule Walsrode. 1981-1986 Studium an der Hochschule der Künste in Berlin. Meisterkurse bei Michael Teuchert und Dieter Kreidler. Konzerttätigkeit als Solist und in verschiedenen Kammermusikbesetzungen sowie Fernsehauftritt und CD Produktion "virtuoses gitarrenspiel“ (Rezension – Concertino1/2010 "absolut empfehlenswert").
Leiter der Gitarrenschule Dettmer in Bad Fallingbostel und Hannover.
Sie hören Auschnitte aus Erwin Dettmer´s CD "vituoses gitarrenspiel".
Sie können die CD auf der Website von Erwin Dettmer bestellen.
www.gitarrenschule-dettmer.de
Malerei - Fotografie
Dagmar Tille
Dagmar Tille
Alt-Riethagen 7, D-29693 Hodenhagen,
Tel + 49 (0) 5164 - 80 16 82
E-Mail: E-Mail: dt@artediretta.de
geboren 1964 in Hannover. Studium in Hannover, Hildesheim und Granada. Lebt und arbeitet als freie Übersetzerin und Künstlerin in Hodenhagen, Niedersachsen.
Trotz der Heterogenität der eingesetzten Techniken und Stilmittel aber auch der Themen, die ich bearbeitete, ziehen sich einige Elemente wie ein roter Faden durch meine Bilder der letzten Jahre: der Blick auf Abseitiges, auf das vermeintlich Banale und Hässliche,Verkehrsschilder und Straßenmarkierungen, Baustellen, Pfosten, Pfeiler, Stadtbegrünung, Parks, Erholungsgebiete. Die Szenen der Fotografien sind meist menschenleer, die gemalten Szenen aber zeigen auch Personen – im Vorübergehen – man könnte also sagen eher beiläufig.
Wie es dazu kam? Der Blick auf Abseitiges war wohl vor allem meine Reaktion auf die von den Medien erzeugte Flut glattgebügelter, stereotyper Bilder und dem daraus resultierenden Umgang unserer Gesellschaft mit Bildhaftigkeit. Das erste rot-weiß gestreifte Warnschild habe ich dann vor einigen Jahren von einer meiner Fotografien in ein Gemälde übernommen – zunächst aus eher grafischen Gründen. Aber mir wurde recht schnell klar, dass sich mit diesem Schild einige meiner Überlegungen zum sich verändernden Umgang mit Bildern in kondensierter Form ausdrücken ließen: nämlich, ob wir als massenmedial vereinzelte und Bilderschwemmen ausgesetzte Menschen nicht Gefahr laufen, uns unserer eigenen, inneren Bildwelt zu entfremden und zu verlernen, etwas anderes als funktionalisierte Bilder wie Werbung oder Verkehrszeichen zu entziffern oder aber, ob wir nicht beginnen, mit allen Bildern auf diese Weise umzugehen.
In den Szenen bildet das Grün der Pflanzen dazu einen Kontrapunkt. Seine Gegenüberstellung mit dem Städtischen steht einerseits für unser ambivalentes Verhältnis zur Natur, andererseits aber auch für die Grenze zwischen Bekanntem und Unbekanntem.
Malerei
Petra Keller
Petra Keller leitet das Eichenhofprojekt als Ärztin und Kunsttherapeutin. Ihr Anliegen ist es, Bild- sowie Lebensräume zu schaffen, in denen der Besucher selbst in kreative Wahrnehmungsprozesse geführt wird. Daneben entwickelt sie seit 10 Jahren Übungswege, die einen künstlerischen Umgang mit biografischen Vorgängen anregen.
