Passanten – Malerei von Dagmar Tille 5. März 2011 – 3. April 2011
Öffnungszeiten: Vernissage am 5. März 2011, ab 16.30 Uhr, am 6. März von 14:30 - 18:00 Uhr und danach auf Anfrage unter 0 51 64 – 80 16 82
In der Ausstellung „Passanten“ zeigt Dagmar Tille Arbeiten aus ihrem gleichnamigen in den letzten 2 Jahren entstandenen Bildzyklus.
Lose anknüpfend an das Motiv des Flaneurs und der Passantin aus der Literatur und Malerei zu Beginn des ausgehenden 19. Jahrhunderts zeigen die Arbeiten einen fragmentarisch flüchtigen Blick auf
vorübereilende Menschen in meist urbanem Umfeld. Neben den abgebildeten Menschen finden sich vermeintlich Banales und Hässliches, Verkehrsschilder und Straßenmarkierungen, Baustellen, Pfosten, Pfeiler, Stadtbegrünung, Parks, Erholungsgebiete. In den Szenen bildet das Grün der Pflanzen dazu einen Kontrapunkt. Seine Gegenüberstellung mit dem Städtischen steht einerseits für unser ambivalentes Verhältnis zur Natur, andererseits aber auch für die Grenze zwischen Bekanntem und Unbekanntem.
Laufende Kunst
Ausstellungen
mit Werken von:
Petra Keller, Dagmar Tille,
Michaela Kanz und
Lutz Wiedemann
Programm Flyer 2/2011

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Programm Flyer 1/2011

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sichtbar machen
Malerei von Jens Hemme 29. Mai 2011 – 25. Juni 2011

In der Ausstellung „sichtbar machen“ zeigt Jens Hemme Arbeiten aus den vergangenen Jahren. Der Winsener Maler versteht Kunst als die Auseinandersetzung des Menschen mit der ihn umgebenden Wirklichkeit und mit existenziellen Fragen menschlichen Seins. Die gezeigten Arbeiten sind Ausdruck einer intensiven Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Zeit: sie markieren einen Grenzgang zwischen innerem und äußerem Erleben, bei dem die fragmentarischen Darstellungen des Menschen von innerer Zerissenheit zeugen und die Dichotomie von Verantwortung und Gleichgültigkeit und das Gefühl der Vereinsamung des Einzelnen in einer globalisierten Welt thematisieren.
Vernissage 29. Mai 2011, ab 16:00 Uhr, Künstlergespräch am 11. Juni 15:00 - 17:00 Uhr und auf Anfrage unter 05143 - 464
Edvard Munch
Vortrag von Michaela Kanz 10. Juni 2011, 19:30 - 21:30 Uhr
Die Beziehung von Leben und Werk am Beispiel des norwegischen Malers Edvard Munch
Michaela Kanz, Malerin aus Kirchlinteln, gibt an an diesem Abend eine Einführung in das Leben und Werk des norwegischen Malers Edvard Munch. Der norwegische Maler Edvard Munch zählt zusammen mit Van Gogh zu den wichtigsten Wegbereitern des Expressionismus. Wie kaum ein anderer Maler hat Munch mit seinen Bildern so schonungslos konsequent Einblick in sein Seelenleben gegeben. Damit wird seine Kunst in ganz Europa stilbildend für eine neue Epoche der Kunstgeschichte. Seine Bilder entstehen aus dem persönlichen Erleben. Schwere Schicksalsschläge in der Kindheit, eine labile Gesundheit und eine zeitweise angstbesetzte, morbide Einstellung zum Dasein sind der Motor für seine unermüdliche Schaffenskraft. Neben stark biographischen Anteilen will Munch das allgemein Menschliche erfassen und zum Ausdruck bringen. Er wird zum Deuter der modernen Seele. Seine Themen sind universell und seine Bilder haben bis heute nichts an ihrer Ausdruckskraft verloren.
„Frauenleben“
27.02.2011, 15:30 Uhr ein Vortrag von Dr. Barbara Rodt
Ein Frauenleben um 1800, das Leben von Charlotte Kestner, geb. Buff, Goethes Lotte und deren Fiktionalisierung als Werthers Lotte soll uns den historischen Kontext liefern zur Erörterung der Fragestellung: Welches sind die soziokulturellen ökonomischen Bedingungen eines Frauenlebens? Diese Frage scheint noch immer von allgemeinem Interesse zu sein – denken wir an das Interview, das Familienministerin Schroeder dem Spiegel im November 2010 gab. Die historischen Hindernisse und die komplexen Mechanismen, die die Persönlichkeitsentwicklung der Frau beeinträchtigen, sollen erörtert werden.Dabei ist nicht die Darstellung vermeintlicher objektiver Wahrheiten beabsichtigt, oder Schuldzuweisungen. Vielmehr geht es um die Anerkennung pluraler unterschiedlicher Wirklichkeitsauffassungen und um deren mögliche Koordination.
Rauscht die Erde wie in Träumen
Am Sonntag, dem 03.04.2011, 15:30 Uhr, wird in der Klavierschule von Andreas Oesterling im Rahmen der Kultur-Initiative Delta K ein besonderer musikalisch-lyrischer Vortrag zu Gehör gebracht. Ulrike Bartsch rezitiert bekannte und weniger bekannte Gedichte aus der Romantik. Der Konzertpianist Andreas Oesterling spielt im künstlerischen Dialog mit den Texten Stücke aus der deutschen Hochromantik von Clara und Robert Schumann, Franz Liszt und Johannes Brahms.
Das Außergewöhnliche dieses Nachmittags:
Die leidenschaftliche, melancholische und auch spritzig-ironische Metaphorik der Gedichte wird nicht vertont, nicht gesungen, sondern um ihrer eigenen Bedeutung und Kunstform willen gesprochen. Die Musik setzt ihrerseits kraftvolle wie auch zarte Akzente und gibt darüber hinaus den vorgetragenen Texten eine untermalende, kommentierende und deutende Antwort. Wort und Klang dieses Nachmittags werden bereichert durch die laufende Ausstellung der Malerin Dagmar Tille.
